FeroClass
Ferenc Otott – Tutor und Gründer von FeroClass

Über mich

Tutor, Entwickler,
Autodidakt.

Was mich wirklich weiterbrachte, stand nicht im Lehrplan.

Ferenc Otott · Gründer & Tutor · seit 2016

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30 Min · kostenlos · unverbindlich

Wer oder was ist „FeroClass“?

Ungarisch Latein Russisch Mathe FeroClass

Erlauben Sie mir, mich und meine Arbeit kurz vorzustellen. Der junge Mann auf dem Bild, das bin ich — Fero (kurz für: Ferenc). Seit etwa zehn Jahren unterrichte ich Schülerinnen und Schüler im deutschen Sprachraum, online wie auch vor Ort. Aus einem Gelegenheitsjob ist mit Zeit und Erfahrung eine echte Profession geworden. Anstatt mit Zertifikaten zu wedeln, die belegen sollen, wie gut mein Unterricht ist, erzähle ich Ihnen lieber, wie ich dahin gekommen bin, wo ich heute stehe.

Eines vorweg: Ein Tutor ist kein Lehrer im klassischen Sinn – und das ist gut so. Er ersetzt die Schule auch nicht. Dort lernt Ihr Kind Dinge, die kein Tutor bietet: soziale Fähigkeiten, Tagesstruktur und das Arbeiten in einer Gemeinschaft. Doch gerade bei der Wissensvermittlung stößt dieses Setting an seine Grenzen. In einer Klasse ist Ihr Kind zwangsläufig eines von zwanzig oder gar dreißig, beurteilt nach Lehrplanstandards, die keine Rücksicht auf den Einzelnen nehmen. Eine pädagogische Einheitssuppe für alle, sozusagen. Genau hier kommt der Tutor ins Spiel. Bei mir zählt der individuelle Schüler: sein eigenes Tempo, seine Wissenslücken und seine persönliche Geschichte. Ein Tutor unterrichtet dabei nicht nur. Er ist auch Vertrauensperson, jemand, der dem Schüler zur Seite steht - gerade dann, wenn eine schlechte Note den Selbstwert trifft. Diese persönliche Beziehung hilft dabei, Wissen nachhaltiger zu verankern.

Die Fähigkeit, mich ganz auf eine Sache einzulassen, begleitete mich schon lange vor meiner Arbeit als Tutor. Als Jugendlicher prägte mich das philosophische Denken – das Denken um des Verstehens willen. Wenn mich etwas packt, versenke ich mich darin, mit Herz und Verstand zugleich. Diese Fähigkeit kostet Zeit und Kraft, aber dabei gibt es kein Halbwissen, kein halb verstandenes „wird schon stimmen“. Entweder es sitzt – oder ich bin noch nicht fertig. Und etwas von dieser Haltung möchte ich meinen Schülern mitgeben.

Aber der Reihe nach: Angefangen hat es mit dem Erwerb unterschiedlicher Sprachen. Das Ungarische steckt bei mir schon im Namen — ich bin als Kind ungarischer Eltern in Wien aufgewachsen. Deutsch als Verkehrssprache wurde draußen, Ungarisch zu Hause gesprochen. Zwischen zwei Sprachwelten zu vermitteln, war für mich also von klein auf normal. Startprobleme gab es natürlich. Den ungarischen Jungen, der nie viel sprach, steckte man im Volksschulalter in Deutsch-Förderkurse. Die Zweisprachigkeit forderte ihren Preis: Deutsch blieb bis in die Unterstufe ein Problemfach. Und doch — oder gerade deshalb — wurde in mir früh eine Leidenschaft wach für das geschriebene Wort, die deutsche Sprache. Als ich dann Kafka und Thomas Mann entdeckte, gab es kein Halten mehr. Ich saß bei Kant zu Tisch und ließ mir die Welt vernünftig erklären. Das Problemfach war damit Geschichte, ein für allemal. Die Seite, auf der man rotbemalte Aufsätze kassiert, kenne ich trotzdem sehr gut. Für viele - nicht nur ungarische - Familien ist das bis heute ein Grund, sich für mich zu entscheiden: jemand, der ihre Sprache spricht und zugleich die Höhen und Tiefen von Deutsch als Unterrichtsfach durchlebt hat.

Danach kam Französisch — mein premier amour sozusagen. Das Fach lief so lehrplanmäßig vor sich hin, während ich mir eine wild zusammengewürfelte Welt aus Existentialisten, Talkshows und Rapmusik erschloss. Mit neunzehn fühlte ich mich dann mutig genug für eine Französisch-Matura, quasi gegen den Strom eines Jahrgangs. Heute schaue ich auf die Schulzeit mit einem Lächeln zurück. Aber auch dankbar. Es war ein wichtiger erster Schritt, der mich in meinem Spracherwerb und diesem ganz eigenen Zugang bestätigte.

Französisch blieb mir danach noch viele Jahre als aktive „Lernsprache“ erhalten und begleitete mich ebenso im Germanistik-Studium. Dort erwarb ich dann das Große Latinum — und damit begann ein neues Kapitel meiner Sprachreise. Unter angehenden Deutschlehrern gilt das Latinum als notwendiges Übel, etwas, wovor man sich schon in der Schule gedruckt hat, bevor es einen dann doch einholt. Es war bei mir nicht anders. Insofern startete ich an einem Punkt, von dem ich viele Schüler heute mit Latein abhole: Deklinationen einer toten Sprache auswendig lernen und Cäsar im Original lesen, wie er Gallier in die Flucht schlägt. Wer will das schon? Und dann schwenkte ich doch um. Fasziniert von dieser „mathematischsten“ aller Sprachen kam ich von den alten Texten nicht mehr los. Auf Texte folgten Bücher auf Latein. Irgendwann fand ich Menschen, die konnten Latein sprechen - eine kleine verschworene Gemeinde von Enthusiasten. Und ich wollte sie verstehen, bevor ich dann selbst anfing zu sprechen, zumindest ansatzweise. Eine tote Sprache sieht anders aus, wenn Sie mich fragen.

Die vorerst letzte Station in meinem Sprach-Marathon war Russisch — begonnen hat es mit einer naiven Faszination für die dunkle Literatur Dostojewskis und die bunten Kuppeln orthodoxer Sakralbauten. Wieder blieb es nicht bei Formtabellen und braven Sprachführern, die zeigen, wie man sich Pelmeni beim Kellner bestellt. Russisch wurde Teil meines Alltags — mittlerweile höre und spreche ich es mehr als jede andere meiner Sprachen. Obwohl es nicht zu meinen Unterrichtsfächern gehört, ist es weit genug gereift, dass ich mich mit Muttersprachlern fließend unterhalte. Gerade russischsprachige Schüler, die ich in letzter Zeit immer mehr betreue, wissen das zu schätzen.

Um 2021 zeichnete sich klarer ab, dass das Unterrichten nicht Nebenjob, sondern mein Weg war. Bedingt durch die Pandemie unterrichtete ich damals schon zum Großteil über Online-Agenturen. Und die Pandemie, die Abgeschiedenheit, war dann auch der Zündfunke für die tiefere Beschäftigung mit Mathematik. Nicht nur, weil damals jeder von Exponentialfunktionen sprach. Ich entdeckte den Faden, der mich von der abstrakten Logik lateinischer Satzkunstwerke zum mathematischen Denken geführt hat. Aus gelegentlichen Berührungen mit dem Stoff der Unterstufe, die ich bis dahin als Tutor in Kauf nahm, entstand eine richtige Leidenschaft für das Lösen mathematischer Probleme. Ob Integrale, Differentialgleichungen oder Modulorechnung — ich vergrub mich über die Jahre in sehr spezielle Ecken, füllte hunderte handgeschriebene Seiten. Das ist keine umfassende Ausbildung, es sind Häppchen intensiver Auseinandersetzung. Was dabei hängenblieb, ist nicht der einzelne Stoff, sondern eine Art zu denken — Mathematik wurde für mich zu einer neuen Sprache, einem „Handwerk“, das man beherrschen kann und mit dem man dann auf unterschiedlichste Probleme losgeht. Zu dieser Herangehensweise gehört eine gewisse Gelassenheit, eine Art Immunität gegen Frust, auch bei unlösbar scheinenden Problemen. Gerade das möchte ich Schülern neben dem Lehrplanstoff mitgeben.

Nicht zuletzt lebt genau dieser fokussierte, lange Atem auch in FeroClass — meinem jüngsten Vorhaben. Die Seite, auf der Sie sich befinden, gehört nicht zu jenen, die man sich von heute auf morgen aus ein paar KI-Prompts zusammenkleistert. Ich besaß vor FeroClass keinerlei Website-Erfahrung und so ging es wieder von null los — diesmal mit Programmiersprache. Über mehrere tausend Stunden Arbeit wuchs die Seite zu einem Mammutprojekt, das mittlerweile durch Schülererfolge erste Früchte trägt. Was Nachhilfe sonst über ein halbes Dutzend Dienste verstreut — Videokonferenz, Whiteboard, Terminbuchung, Kommunikation —, ist hier zu einem einzigen System zusammengewachsen: eigene, fürs Lernen gebaute Videoräume, Bereiche mit persönlichem Schülerlogin, eine Mitschriften-Historie, die keine Stunde verlorengehen lässt, gemeinsame Textverarbeitung und -korrektur in einem — kurz: feste Abläufe und eine Infrastruktur, in der der Unterricht nicht nur stattfindet, sondern auch bleibt. Technisch muss sie sich hinter den großen Nachhilfe-Anbietern nicht verstecken. In einem Punkt ist sie ihnen sogar voraus: Hinter den großen Portalen stehen bezahlte Entwicklerteams, die nie mit einem Schüler am Tisch gesessen haben. Ich baue für die Schüler, die ich kenne, und weiß bei jeder Funktion, wofür sie gut sein muss.

FeroClass entstand nicht aus einer Geschäftsidee, sondern aus dem Unterricht heraus: Ich kenne die Tücken des Unterrichts, online wie offline, und habe die Nachhilfe-Agenturen aus nächster Nähe erlebt. Es ist ein Lernwerkzeug, das ich für meine Schüler gebaut habe und es nimmt sie an die Hand, damit sie diese Hand irgendwann nicht mehr brauchen. Das Ziel sind also nicht bloß gute Noten oder die nächste Prüfung, sondern dass ein Schüler seinen eigenen Zugang und Rhythmus findet. Genau darum ging es auch auf meinem eigenen Weg immer wieder. Aus Nichtverstehen wird echte Klarheit — und irgendwann trägt einen das eigene Wissen.

So arbeite ich.

Vier Dinge, auf die du dich bei mir verlassen kannst.

Individuell vorbereitet

Jede Stunde baut auf deinem Stoff, deinen Uploads und deinen Fragen auf — nicht auf einem Standardprogramm.

Anschluss zwischen Terminen

Material, Boards und Feed halten den Faden — Lernen endet nicht, wenn der Meetingraum sich schließt.

Ein Tutor, kein Wechsel

Du buchst bei mir. Kein anonymes Tutor-Roulette, keine Agentur dazwischen.

Einblick für Eltern

Termine, Fortschritt und Material sind nachvollziehbar — im Plus-Paket zusätzlich mit regelmäßigem Elternbericht.

Online-Unterricht bei FeroClass — professionelles Setup mit Mikrofon und Laptop

Lern mich in 30 Minuten kennen.

In der kostenlosen Probestunde klären wir dein Thema — du siehst, wie ich arbeite, und entscheidest in Ruhe, ob es passt.